Archiv der Kategorie: Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht April 2018

Bin auf den YoungSin Stammtisch durch eine Freundin gekommen und habe mir direkt die Website angeguckt. Da ich den letzten YoungSin nur um ein paar Tage verpasst hatte und nicht einen Monat warten wollte, habe ich die Orga-Leute angeschrieben, ob ich mich denn nicht vorher mit jemanden treffen könnte, damit mir meine Wissensdurst ein wenig gestillt wird.

Bei dem Treffen habe ich dann tatsächlich viele Antworten bekommen und mir wurde noch mehr klar, dass ich unbedingt zu dem Stammtisch gehen wollte.

Am Abend selber gab es ein paar Anlaufschwierigkeiten. Auf der Seite der Grande Opera wird empfohlen mit der S-Bahn bis Offenbach Marktplatz zu fahren und dann „ein wenig“ zu laufen. Mit hohen Schuhen nicht zu empfehlen. Besser ist die Station Offenbach Hauptbahnhof.

Als Neuling ist es wirklich empfehlenswert ein wenig früher da zu sein, wenn noch nicht so viel los ist. Dann kann man sich in Ruhe alles von der sehr aufmerksamen Orga zeigen lassen, welche auch während des Abends alle noch so kleinen Fragen beantwortet.

Wenn man ein wenig offen ist, lernt man auch schnell neue Menschen kennen und vor Allem eine große Vielfalt, was wirklich super ist! Keiner wird blöd angeguckt, jeder wird so akzeptiert wie man ist.

Ich habe den Abend sehr genossen und werde auf jeden Fall wiederkommen.

Erfahrungsbericht Januar 2018

Es lag schon eine ganze Weile zurück, dass wir uns überlegt haben mit unserer Neigung mal aus dem Schatten zu treten und zum Stammtisch zu gehen. Leider gab es einige Ereignisse, die dazwischen gekommen sind, und so verschob sich alles um Monate.

Und die Aufregung wuchs…

Ich war dankbar, dass ich vorab Kontakt zu einem der Orgas hatte und da schon einige Fragen losgeworden bin. Der Kontakt war ziemlich unaufgeregt und immer freundlich und informativ. Das fand ich sehr beruhigend.

Es spuken ja doch einige merkwürdige Fragen in einem Kopf umher und bevor man sich zu sehr verunsichern lässt, ist es wirklich ratsam schon mal Kontakt aufgebaut zu haben. Vor allem, wenn man sich dann so gut aufgehoben fühlt.

Endlich kommt also der besagte Abend und ich war dankbar, dass wir zu zweit hingehen konnten. Als Paar.

Anfahrt hat prima geklappt und auch den Eingang haben wir gleich gefunden. Uns kam direkt im Hof eine Gruppe von Menschen entgegen, die eindeutig zu leicht bekleidet waren, um an einem Winterabend so über die Straße zu gehen. Wow, ich fand es mutig.

Geparkt und dann ging es los…

Wir trafen auf einen Barraum voller Menschen, die sich gut amüsierten und unterhielten. Dann bahnten wir uns unseren Weg durch die Menschen und wurden auch zur Garderobe gelotst. Danach wieder zurück in den großen Raum.

Es war ein heterogenes Getümmel und ich genoss es die Vielfalt von Menschen zu bestaunen. Freizügig, extravagant oder Fetisch – es war alles vertreten. Und schon gab es Erleichterung auf meine Frage: Was ziehe ich an? Mit meinem schlichten schwarzen Kleid war ich gut beraten. Überhaupt: Schwarz geht immer.

Ich glaube es wäre leichter gewesen, wenn man als Einzelperson kommt. Dann wird man leichter angesprochen oder gesellt sich leichter irgendwo hinzu. Aber es war auch erstmal gut für uns, die erste Stunde zu beobachten und in der Menge unterzugehen. Einfach mal teilhaben. Und wir konnten unsere Eindrücke zu zweit teilen.

Danach haben wir noch ein sehr interessantes Gespräch mit einem Pärchen gefunden und ich mochte den Austausch wirklich sehr gerne. Da würde ich gerne anknüpfen und hören, wie es anderen ergeht und ergangen ist. Der Erfahrungsaustausch im persönlichen Gespräch ist mir wertvoller als ein anonymes Forum und ich hoffe, dass wir noch mehr Menschen des Stammtisches sprechen werden.

Nachdem sich nun alle Aufregung gelegt hat, war es ein gelungener Auftakt. Und ein weiterer Schritt zum Zurechtfinden innerhalb des BDSM.

Erfahrungsbericht April 2017

Ich war schon sehr aufgeregt vor meinem ersten YoungSin Stammtisch, ich wusste ja
schließlich nicht wirklich was auf mich zukommt.
Aber ich hatte ja jemand bekannten an meiner Seite, so dass ich
wenigstens nicht ganz alleine war;
… es wäre wahrscheinlich nicht nötig gewesen, außer für den
Ansporn nicht vor der Tür umzukehren und wirklich hineinzugehen.
Schnell war man durch die Location durchgegangen und in der Umkleide,
um sich fertig zu machen, doch auf dem Weg dorthin blieb man kurz an
interessanten Leuten hängen und direkt nach dem Verlassen der Umkleide,
blieb ich so lange im Gespräch mit der ersten Gruppe hängen, dass
ich verlassen wurde und die Begleitung hineinging, das es noch recht
frisch war.
Nach einigen weiteren Minuten Unterhaltung ging ich nun auch hinein,
um meine Kehle zu befeuchten und was man dort sah war unglaublich,
verschiedene interessante Gestalten die ich auf meinem Weg
hinein nicht wahrgenommen hatte,
vom Kätzchen bis zum Faun, vom tätowierten Oberkörper über Kleider
bis zu heißen Röcken, von dreiteiligen Anzügen bis zum Ganzkörper
Gummioutfit gab es alles – ich war recht froh das ich mit
meinem Outfit gerade so hinein passte, aber es wäre NOCH eleganter
gegangen ohne aufzufallen.
(…)
Ich kehrte wieder zu meiner ersten Gesprächsgruppe zurück, deren
Zusammensetzung sich wieder geändert hatte und stieg in die
Unterhaltung ein.
Doch aus diesem ersten Gespräch hinaus wurde meine Aufmerksamkeit
zerrissen, da sich die Unterhaltung in zwei total verschiedene Fäden
aufspaltete.
Später sah ich auch Menschen, mit wunderschön verknoteten Seilen um
ihre Körper und Menschen in Hand und Fußfesseln, Menschen die an einem
anscheinend eigens dafür montierten Kran an der Decke hingen und es
allem Anschein nach genossen sich dort in der Luft zu drehen.
Ich musste leider viel zu früh gehen, aber ich war lange nicht mehr so
überwältigt gewesen, so viele tolle Leute, so viel Offenheit und so
viele Eindrücke…
Eines steht fest ich muss es nächsten Monat wieder schaffen hinzugehen!

Erfahrungsbericht Februar 2016

Nachdem für mich persönlich feststand, dass ich um das Thema BDSM nicht länger herumkomme, suchte ich im Internet nach einschlägigen Veranstaltungen in der Umgebung. Der YoungSin Stammtisch fiel mir, zum einen aufgrund der Location und zum anderen aufgrund des sehr nahen Termins, direkt ins Auge. Der Termin wurde also direkt in den Kalender eingetragen und eine Fahrmöglichkeit organisiert. Ich meldete mich bei der Orga per E-Mail als Neuling für den Tag an und konnte auch einige Fragen im Voraus klären.
Am Veranstaltungstag selbst war ich dann voller Vorfreude und meine Freunde von den allerschlimmsten Befürchtungen erfüllt, die mitsamt eines Schwalls guter Ratschläge direkt an mich weiter gegeben wurden. Ich hielt und halte jedoch an der Meinung fest, dass das einzig bedenkliche an der Veranstaltung die Gegend ist, sofern man mit dem ÖPNV anreist. In diesem Fall würde ich definitiv empfehlen, bei der Orga nachzufragen, ob man an der Haltestelle abgeholt wird. Der Bahnhof in Offenbach ist vollkommen geschlechtsunabhängig kein Ort, an dem man sich alleine aufhalten sollte.
Da ich ja gefahren wurde, hatte ich dieses Problem aber zum Glück nicht ☺ Die Adresse war sehr leicht zu finden, genauso wie der Eingang zur Grande Opera selbst. Seit einem Umbau liegt der Zugang direkt links hinter der Schranke zum Innenhof mit vielen Parkplätzen. Ein letzter Blick nach rechts und links und ein letzter Verschnaufmoment um die Nerven zu beruhigen und zack, war die Türklingel betätigt und die Tür wurde geöffnet.
Über eine Treppe ging es nach unten und um die Ecke in einen unerwartet großen Raum, der auf den ersten Blick wie eine normale, wenn auch sehr große, Bar aussieht. Da ich recht früh da war, war die Location noch recht leer und mein suchender Blick wurde direkt von einem Mitglied der Orga als „Neuling“ interpretiert. Kurz nach mir kam noch ein weiterer Neuling dazu und gemeinsam gab es dann einige eher allgemeine Infos, Hinweise zur Veranstaltung selber und eine Führung durch die Location. Außer dem großen Hauptraum mit der Bar gibt es noch zwei Bereiche mit diversen Spielmöglichkeiten und Duschen, einen abgeschlossenen Innenhof und einen Garderobebereich mit Schließfächern.
Nach diesem Rundgang entließ die Orga uns Neulinge gewissermaßen in die Freiheit und endlich hatte ich Zeit mir die Anwesenden und das Geschehen um mich herum mal genauer anzuschauen. Kleidungstechnisch konnte ich alles Mögliche ausmachen, die Männer waren Großteils in Stoffhose und Hemd bzw Anzug unterwegs und die Damen in verschiedenen Stadien von stilvoll leicht bekleidet 😉 Personen in Fetischkleidung waren auch anwesend aber in sehr deutlicher Minderheit, sodass die Veranstaltung zwar deutlich als BDSM erkennbar war, aber nicht so, dass man sich als Neuling unwohl fühlen wurde. Dazu passend wurden auch die Machtgefälle in den Beziehungen eher reduziert ausgelebt. Ich hab zwar ab und an jemanden gesehen, der durch die Gegend gejagt wurde oder Handfesseln trug, aber die meisten waren doch damit beschäftigt, sich zu unterhalten. Ich fand dann auch sehr schnell Anschluss und hab einige sehr freundliche und aufgeschlossene Menschen kennen gelernt, so dass die Zeit viel zu schnell verging und ich meinen Abholdienst mehrfach nach hinten vertröstete. Schließlich war es dann aber leider doch Zeit zu gehen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Stammtisch!

Erfahrungsbericht eines Stammtisch Besuchers:

„Relativ kurzfristig hatte ich mich am Freitag morgen entschlossen, abends zum YS nach Offenbach zu fahren. Ich hatte mich in der SZ nach den Modalitäten erkundigt und auch prompt eine positive Antwort bekommen.
Es sollte mein erster Besuch in der GO werden. Auf dem Limburger Stammi bin ich Stammgast, weitere Veranstaltungen habe ich sporadisch besucht und dabei schon eine gewisse Bandbreite an Feiern erlebt.
Glücklicherweise bin ich rechtzeitig aus dem Büro gekommen. Ich arbeite zwar gerne, aber wenn man Freitags abends nochmal los will, gibt es schon einen gewissen Fluchtinstinkt.
Ich hatte auch nach den Parkmöglichkeiten gefragt – es hieß, im Hof könne man parken.
(Für ÖPNV ist meine Anfahrt zu lang, und der Rückweg nachts dann auch ein Problem).
Also das Navi gefüttert und los, nachdem ich mich in Schale geworfen hatte.
(dunkle Stoffhose, schwarzes Hemd – der DOM Standard Uni Look. Langweilig, aber dafür universell passend).

Mein Navi hat mich auch gut hingeführt, allerdings habe ich beim ersten Vorbeifahren die Einfahrt als solche nicht erkannt – es sieht wie ein Parkplatz einer Bank aus, mit Schranke an der Einfahrt.

Also bin ich durchs Viertel gekurvt und tatsächlich, nach ein, zwei Runden konnte ich einen freien und kostenlosen Parkplatz ergattern.
Ich musste dann zwar zur GO laufen, aber nach einem Tag im Büro ist das nicht weiter tragisch.

Erst jetzt habe ich erkannt, dass die Einfahrt zur Bank auch der Parkplatz der GO ist – nur – wo war die GO?

Eine Tür in der Hofeinfahrt war zwar mit GO beschriftet, aber verriegelt und verrammelt – und Klingel gab es auch keine.

Ich bin dann durch den Hof geschlendert, habe ein Kunstatelier und andere Eingänge gefunden – aber die GO war unzugänglich. Fast wie bei einem Egoshooter, ohne die entsprechende Keycard.

Der Hof war zwar weitläufig, irgendwie war die Tür doch ein gewisser Anziehungspunkt. Ich dachte mir, dass eventuell wegen des YoungSin eine Art geschlossene Gesellschaft tagt und man daher vielleicht nicht ohne weiteres dazukommen kann.

Bevor ich aber Optionen in Erwägung gezogen habe, kam ein Auto, in dem ein Pärchen saß, welches eindeutig nach Stammtisch aussah. Soll heißen „jung“, er im Anzug, sie im Kleid.
Ich habe die beiden angesprochen und sie meinten, der Eingang sei etwas schwierig zu finden, sie würden mir den Weg zeigen.

Und dann, ging es weiter in den Hof hinein, um ein, zwei Ecken, es wurde unscheinbar – und dann waren wir da. Ein kleiner Innenhof, abgeschirmt vom Rest, und man sah schon einige Leute in Grüppchen auf Sitzgelegenheiten beieinander.

Eine Tür führte zum Innenraum, wo sich auch die Bar befand. Von der dort anwesenden Orga wurde ich kurz eingeführt, dass heißt, ich wurde auf das Bezahlsystem (Nummernkarte – nicht verlieren, denn das würde teuer), den Mindestverzehr (7€ – mit ein paar Getränken über den Abend durchaus OK) und die Regeln für die Spielräume hingewiesen.

Da war ich nun also. Die Atmosphäre ist mich gleich als angenehm aufgefallen, es ist genau die richtige Mischung aus Größe und Licht. Die Stimmung war sehr gut, eine entspannte Runde. Ich bin auch schnell mit anderen ins Gespräch gekommen und diese Unterhaltung war nur die erste gute an diesem Abend – weitere sollten folgen.
Was dann kam, war aber doch überraschend – plötzlich wurde ich mit Namen angesprochen. Tja – das ist nunmal das Risiko, wenn man sich außerhalb der gewohnten Kreise bewegt, plötzlich überlappen sich die Welten. Wobei ich sagen muss, ich verstecke mich nicht. Der Ring der O ziert meine Hand durchaus auch mal im Alltag – einige Freunde und Bekannte wissen Bescheid. Das nimmt dem „Geheimnis“ die Kraft – und es ermöglicht es mir auch, Menschen in verschiedenem Licht zu sehen.
Schon mehrfach habe ich festgestellt, dass Menschen in meinem Bekanntenkreis ähnlich denken wie ich – und man schon eine Weile nebeneinander herlebt ohne das zu wissen.
Ich gebe dabei aber zu, ich habe hier zwei Vorteile. Zum einen komme ich mit vielen Menschen zurecht, und zum anderen lebe ich eher auf der dominanten Seite. Diese wird zumindest bei Männern in meinen Augen eher akzeptiert – entspricht sie doch der traditionellen Rollenverteilung, die noch bei einigen Leuten im Hinterkopf herumgeistert. Außerdem habe ich einen Dickschädel und stehe zu dem, was ich bin und was ich meine.
Und deshalb gehe ich auch entspannt mit der Situation um, eine Person aus dem normalem Leben plötzlich in der Szene zu Treffen.

Als dann noch ein weiterer Bekannter vom Limburger Stammi auftauchte, war das Eis endgültig gebrochen. Es gab viel zu erzählen, von den Dingen des normalen Lebens bis hin zu den typischen Szenethemen.
Apropos Szenethemen.
Als autodidaktischer Metallexperte hatte ich auch ein paar Spielzeuge dabei. Die angenehme Stimmung ergänzt um die Neugier einer potentiellen Trägerin ermöglichte einen Einsatz und die „Testerin“ konnte sich von der Ausbruchssicherheit von Gelenkhandschellen überzeugen.
Obwohl sie den Schlüssel in ihrer Hand hielt, war sie nicht in der Lage, sich ohne Hilfe zu befreien.
Trotzdem hat sie es sichtlich genossen.

Alles in allem also ein gelungener, wenn nicht sogar perfekter Abend der nach einer Fortsetzung ruft.
Der Stammi sei auch all jenen empfohlen, die mal unverbindlich reinschnuppern wollen. Durch den abgetrennten Spielbereich ist er gut für Anfänger geeignet – die intensiveren Spiele finden abgetrennt vom Hauptbereich statt. Der Hauptbereich wiederum hat eher den Charakter einer Gaststätte, wären da nicht die Zeichen, die auf eine BDSM Location hinweisen.
(ein Andreaskreuz, mehrere Käfige, Karabiner und stabile Stangen im Thekenbereich)
Aber wer sich daran stört – der hätte eh nicht bis hier gelesen.
Was noch erwähnenswert ist, man passt aufeinander auf. Grenzen werden respektiert und nicht überschritten oder wegdiskutiert. Sorge oder gar Angst braucht man also nicht zu haben.
Wer den YoungSin in der GO besucht hat die Chance auf nette Kontakte und einen schönen Abend. Das größte Risiko dabei:
Man will nochmal hin.
Nachtrag 1:
Inzwischen war ich ein zweites Mal dabei, und dieser zweite Abend war erwartungsgemäß ähnlich gut wie der erste. Mein Bekanntenkreis vergrößert sich gerade sichtlich, was ich als sehr positiv bewerte

Nachtrag 2:
Inzwischen wurde der Eingang verlegt und ist damit einfacher zu finden. Wie sich das auf die Atmosphäre auswirken wird, werde ich bei meinem nächsten Besuch feststellen.

Erfahrungsbericht eines Stammtisch Besuchers:

Ich bin Anfang diesen Jahres nach einer recht langen Pause wieder aktiv in der Szene geworden und dachte mir dann im März, warum versuchst du es nicht mal mit einem Stammtisch? Bis dahin wusste ich nur, dass es Stammtische gibt, hatte aber kein genaues Bild davon und war auch etwas skeptisch und ziemlich gehemmt einen zu Besuchen. Im März hatte ich dann den Entschluss gefasst, einfach mal hinzugehen, frei nach dem Motto: „Wenn‘s kacke ist und du keinen Anschluss findest kannst du ja wieder gehen.“ Also bin ich mit der Bahn nach Offenbach gefahren (das geht echt gut, man steigt in Offenbach am HBF aus und läuft 5 Minuten). Mit dem Auto wäre auch gegangen, allerdings findet man nur kostenpflichtige Parkplätze, die pro Abend 5€ kosten. Achtung: Was ich an bei meinem ersten Abend nicht wusste war, dass es einen Mindestverzehr von ich glaube 5 oder 7€ gibt, da war ich durch Zufall drüber, war mir aber nicht wirklich bewusst. Jedenfalls bin ich hingelaufen und dann in die Location gegangen (sollte man sich vorher auch mal anschauen, sonst steht man vor dem Lieferanteneingang und weiß nicht so recht wohin), aber nach kurzem Suchen habe ich den Eingang gefunden. Als ich reingekommen bin war ich zuerst ein wenig planlos, was wohl die Stammgäste gemerkt haben, denn ich wurde direkt angesprochen und gefragt ob ich das erste Mal hier sei. Ich sagte Ich war schon mal hier, bin aber das erste Mal auf einem Stammtisch und so kam man ins Gespräch und hat sich direkt zu einem Grüppchen dazugesetzt. Der weitere Verlauf des Abends war klasse. Ich habe super viele Leute kennengelernt, alle waren sehr offen, teilweise habe ich auch Leute von früher gesehen, oder (damals noch) Chatbekanntschaften das erste Mal real gesehen. Die Leute sind echt freundlich und wenn man sich benehmen kann dann findet man schnell Anschluss. Inzwischen gehe ich recht regelmäßig zum Young Sin (2 von 3 Abenden) und fühle mich dort sehr wohl. Der Stammtisch selbst ist sehr groß, also es sind immer mehr als 30 Leute da, was dem ganzen auch eher eine Baratmosphäre gibt. Also man steht oder sitzt in Grüppchen zusammen und unterhält sich es gibt keine große Vorstellungsrunde oder sowas. Ich kann jedem nur empfehlen, mal einen Stammtisch auszuprobieren. Man lernt echt schnell Leute kennen und vor allem man ist unter Seinesgleichen, kann sich austauschen und einfach mal man selbst sein und sich ohne Hemmungen mit anderen unterhalten und austauschen.

Erfahrungsbericht eines Stammtisch Besuchers:

Soooo, ich war nun das erste mal beim YoungSin-Treffen
und will mal meine Erfahrung mit euch Teilen.

Zu Beginn muss ich schon mal gestehen, das ich natürlich etwas nervös war,
da ich auch noch recht neu in der Scene bin und nicht genau wusste
was mich erwarten wird.

Die Grand Opera überhaupt zu finden, erwies sich schon als recht spannend.
Ich bin schon zweimal dran vorbei gelaufen, bevor ich noch eine verzweifelte Seele getroffen habe, die auch das YoungSin-Treffen gesucht hat. Im Endeffekt sind wir dann einer anderen Gruppe gefolgt, die wohl schon öfter dort war und fanden uns dann in
einer kleinen Gasse, eines hinterhofs wieder, in der sich dann der Eingang befand.
Als Tipp, ihr müsst dann tief in den Hof rein, in der die Schranke ist, und dann einmal um die Ecke gehen. Draßen waren schon Sitzgelegenheiten und Gleichgesinnte, die einen unbekannter weise, gleich gegrüßt haben. So kam man sich direkt nicht mehr so fremd vor.
Drinnen ist es recht gemütlich gehalten, mit viel Platz und demmrigem Licht.
Ein paar verteilte Sitzgelegenheiten und eine Bar, sorgen dafür, das sich nicht alle auf einem Fleck sammeln. Auch dort gab es dann keinen Grund sich unangenehm zu fühlen,
es sind alles ganz nette Leute, von denen eben jeder, wie man selbst, seine Eigenheiten hat.
Und an der Scene gemessen, ging auch alles recht gesittet zu.
Für meinen Geschmack, gab es nichts, was einen Neuling irgendwie abschrecken müsste.
Für intiemere Spielchen gibt es sogar extra Räumlichkeiten, ist also gut durchdacht.
Auch das System mit den Getränken von der Bar, finde ich sehr gut.
Man bekommt eine Plastikcard mit einer Nummer auf die deine Drinks gebucht werden und am Ende gibt man sie einfach ab und bezahlt. Finde ich sehr gut!
Das einzige Manko für mich, ist ein Luxusproblem, es gibt dort keine Dunkelbiere,
wie z.B. Kilkenny oder Guinnes, habe im allgemeinen viel Irisches vermisst.
Auch Met habe ich dort leider nicht entdecken können.

Ansonsten war es wirklich nett dort und man findet eigentlich auch recht schnell Anschluss. Also ist man nicht lange alleine. Im zweifel einfach mal mutig sein und fragen
ob man sich dazu setzen darf.

Mein Fazit ist somit folgendes:
Auch für Neulinge geeignet und es gibt keinen Grund, Angst zu haben!
Ich gehe auf jeden falll wieder hin.

Dann hoffe ich mal, das mein Erfahrungsbericht, euch etwas weiter hilft
Und man sieht sich dann dort. 😉

Erfahrungsbericht eines Stammtisch Besuchers:

Ich bin mit einem mega Herzklopfen hingefahren. Und hab bestimmt 10 Minuten vor dem Eingang überlegt ob ich mich nun traue rein zu gehen oder nicht.
Letztendlich habe ich mich dafür entschieden.
Ich bin herzlich empfangen worden und ich wurde gleich durch die Lokation geführt. Es kam schnell zu neuen Kontakten und der Austausch der an dem Abend für mich stattfand war sehr informativ und anregend.
Durch die freundliche fast familiäre Atmosphäre fällt es sehr leicht in Kontakt zu treten. Man kommt schnell ins Gespräch.
Den Schritt werde ich nie bereuen und jetzt schau ich das ich sooft ich zeit hab wieder vorbei kommen kann. 🙂